Der Comedy-Hit vom Broadway!
producers logoBuch: Mel Brooks/Tom Meehan
Musik, Lyrics: Mel Brooks
Regie, Choreographie: Susan Stroman

INHALT

1959 am Broadway – der einst erfolgreiche Produzent Max Bialystock zeichnet sich in letzter Zeit durch handfeste, kostspielige Flops aus. Als Rettung in diesem Desaster erweist sich Leo Bloom, ein kleiner, unbedeutender Buchhalter. Durch seine zündende Idee, wie man mit fast legalen Mitteln aus einem künstlerischen Flop einen finanziellen Erfolg für das eigene Bankkonto machen kann, wird er zu Bialystocks Co-Produzenten.

Der Plan ist einfach wie Erfolg versprechend:
Man überrede einige betuchte, alte Mädchen die Kosten zu übernehmen und verspreche jeder einzelnen den gesamten Gewinn der Produktion, suche das schlechteste Stück aller Zeiten, engagiere den unfähigsten Regisseur des gesamten Broadway und besetze die Titelrolle mit dem unbegabtesten Darsteller aller Zeiten. Mit dem schauderhaft glamourösen Stück „Frühling für Hitler", dem schrill-tuntigen Regisseur Roger de Bris mit Geschmacksverirrung und einem dem Nationalsozialismus all zu eng verbundenen Autor des Stückes Franz Liebkind als Hauptdarsteller, scheinen die Ingredienzien für den perfekten Flop gefunden. Bialystock und Bloom sind siegessicher – daraus wird die peinlichste Show, die der Broadway jemals gesehen hat! So peinlich, dass der letzte Vorhang noch vor dem Vorstellungsende fallen muss. Damit könnten sie getrost und finanziell abgesichert in Rio ein neues Leben beginnen.

Doch die beiden Produzenten haben die Rechnung ohne das Publikum gemacht: Die Show wird als geniale Farce verstanden und gerät zum unvermuteten Hit der Saison. Damit beginnen für Bialystock und Bloom die Probleme erst richtig – wie sollen sie jemals den mehrfach vergebenen Gewinn von 100 % an die Investorinnen zurückzahlen?
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Pressestimmen

Nationale Presse

Salzburger Nachrichten: 1.7.08
Dass bei aller Professionalität statt aseptischer Musical-Plastikware made in USA auch Witz und Charme den Abend bestimmen, liegt zum Teil an Mel Brooks und seinem Co-Autor Thomas Meehan, vor allem aber an Cornelius Obonya und Herbert Steinböck.
Herbert Steinböck legt die heikle Rolle des schreibenden Führer-Verehrers „Franz Liebkind" als geradezu liebenswerten bajuwarischen Voll-Dillo an und verblüfft ebenfalls mit erstaunlicher Sangesleistung.

Wiener Zeitung 1.7.08
Die Existenzberechtigung der (gut übersetzten) deutschsprachigen Erstaufführung heißt Herbert Steinböck: Dass der Kabarettist den Nazi Franz Liebkind zum bärbeißigen Bayern formt, ist zum Zerkugeln.

News 3.7.08
Die Besten auf der Bühne sind Herbert Steinböck und Bettina Mönch

Kurier 2.7.08
Hinreißend Herbert Steinböck mit Stahlhelm auf dem Kopf und Krachlederner als unverbesserlicher Nazi.

Kronen Zeitung 2.7.08
Zackig Herbert Steinböck als bayrischer Nazi-Poet Liebkind

Standard 1.7.08
Und da ist der dämliche Altnazi (angenehm plump Herbert Steinböck), der schließlich jenes Stück ersinnt, Springtime For Hitler, das ein Flop werden soll, jedoch leider reüssiert.

Österreich 2.7.08
Herbert Steinböck macht den polternden Bajuwaren und Nazi mit kabarettistischer Klasse zur grindigen Karikatur.

Kleine Zeitung 2.7.08
Sie haben einen bayerischen Nazi und das denkbar schlechteste Bühnenteam engagiert (großartig Herbert Steinböck).

Presse: 1.7.08
Ronacher-Eröffnung: Ein Schmatz vom Schatz auf den Latz
Wie die Theater kaufen sich die Vereinigten Bühnen Wien (VBW) gern Prominente ein: letzthin Robert Meyer für „die Weberischen", nun an der Volksoper, diesmal den Burgschauspieler Cornelius Obonya und den Kabarettisten Herbert Steinböck. Er spielt den Autor des Nazi-Musicals und ist selbst ein Nazi. Luschtig Herbert Steinböck
Herbert Steinböck liefert als schreibender Neo-Nazi "Franz Liebkind" die passende Vorlage dazu: Sein grauenhaftes Schwulen-Musical "Frühling für Hitler" hätte alle Voraussetzungen für einen Misserfolg - und wird doch bejubelt.

Tiroler Tageszeitung 2.7.08
Während man dem Kabarettisten Herbert Steinböck seine Lust an der Rolle des Nazi Liebkind ansieht...... Am Schluss gibt es Standing Ovations.

Internationale Presse

Die Welt 7.7.08
Vor allem aber der kabarettistisch versierte Herbert Steinböck, der den Neonazi dialektmäßig nach Bayern verlegt... kriegt es nonchalant hin, in Führeres Heimat zumindest schmunzeln zu können.

Focus 3.7.08
Die Besetzungsschwäche gleicht aber die Knallcharge von einem neofaschistischen Bayern mit Stahlhelm und Lederhose aus, die Sidekick Steinböck gibt. Den bajuwarischen Schmierenschreiber mimt er mit Schwarzenegger'schem Testosteron und Polt'scher Subversion. Seine Produzenten begrüßt er mit einem schneidigen
„Rechtsherum Hupfauf", einer Art Schuhplattler im blitzkriegerischen Marsch-Takt.

Der neue Merker 9.7.08
Die Schauspieler drehen an dieser irrwitzigen Schraube mit größtem Vergnügen mit... Herbert Steinböck als Taubenzüchter Franz Liebkind ist die bayerische Waderlwucht in Tüten. (Was auch immer das heißen mag... Anm. Herbert Steinböck)

Neue Zürcher Zeitung 2.7.08
Natürlich liebt man es, wenn Franz Liebkind- in der Wiener Fassung Herbert Steinböck die hemdsärmelige Karikatur eines bajuwarischen Rechtsaussen- seine Lieblingstaube Adolf nennt und diese auch noch den Flügel zum Hitlergruß erhebt.

Variety 7.7.08
Herbert Steinböck sung the „Rechts herum Hupf auf" with an outrageously thick Bavarian accent, it marked a turning point in the show: the audience grew giddy fort he first time, signaling it was indeed OK to laugh. The number that needed no changes, "Haben Sie gehört die Deutsche Band", is so show-stoppingly over-the-top that only a minor tweak for grammatical correctness was necessary.

Musical America 10.7.08
Then came the first scene with Franz Liebkind, author of „Springtime for Hitler: A Gay Romp with Adolf und Eva at Berchtesgaden" (the title of which failed to generate laughter), the first chorus of "Deutschland über Alles", and the first swastikas. Fortunately, Herbert Steinböck plays the nutty Nazi Liebkind as such a blithering idiot with an insanely exaggerating Bavarian accent that he immediately won over the audience.
But German parody numbers "Haben Sie gehört die deutsche Band" and "Der Guten Tag Hop-Clop" (translated as "Der rechts herum Hupf auf") were deliriously received, again much for Steinböck's irresistibly giddy delivery.
The Viennese are notorious for only reluctantly conceding a standing ovation, so I was bowled over when the entire audience leapt to its feet.

Die Jüdische 8.7.08
Das Ensemble der Wiener Inszenierung (Andreas Biber, Herbert Steinböck, Cornelius Obonya und Bettina Mönch) ist außerordentlich gut.