Mit Thomas M. Strobl Regie: Bernhard Murg

Wer kennt das nicht? Man erinnert sich nur an die ersten ein, zwei Zeilen eines Liedes, und dann.... Tralala... gähnende Textleere im Hirn. Keine Ahnung wies weitergeht!

Das Humor-Duo Herbert Steinböck und Thomas Strobl, das ja schon seit gemeinsamen Simpl-Zeiten ein kongeniales Paar ist, macht aus dieser Verlegenheit ein Unterhaltungsprogramm: „Tralala"!

Sie singen, ohrwürmeln, schmalzen, trällern, jodeln und witzeln sich durch die gesamte Musikgeschichte.

Die Melodien (an die 100 Musikzitate) folgen Schlag auf Schlag, und bis man sie erkennt, sind sie auch schon wieder vorbei!

Ein mit köstlichen Sketches und gewichtigen Purzelbäumen gespickter Abend, an dem vom Schlagerfuzzi bis zum Pop-Star alle durch den Kakao gezogen werden. Auch die heimische (Pop-)Prominenz kommt da natürlich nicht zu kurz mit ihrer Portion Kakao.

Höhepunkt ist ein getanztes Feuerwerk in Anlehnung an die Mörbischer Seefestspiele.

„Hier haben zwei Männer Spaß daran, miteinander Kabarett zu machen – und als Zuseher macht es großen Spaß, das zu sehen." (Kronen Zeitung)

„Nach 2 Stunden mit Späßen im Akkord haben sich die Bauchmuskeln eine entspannende Nacht verdient!" (Kurier)

Tralala! „Ein Riesenspaß!" (Wiener Zeitung)




Kostprobe?






Kritiken

Kurier vom 14.11.2011
Blablabla, Bamboleo und A-wop-bop-a-loo-bop

Bei „Happy Birthday" wird aus dem Publikum im Nu ein Chor. Doch dann kommt die perfide Vorgabe: „Wir singen jetzt alle die österreichische Bundeshymne - aber nur die dritte Strophe." Es folgt prompt, was zu erwarten war: der kollektive Hänger.
Wer kennt das nicht? Man erinnert sich nur an die ersten ein, zwei Zeilen eines Liedes - und dann: Blablabla ... Gähnende Textleere im Hirn. Keine Ahnung, wie's weitergeht.
Das Humor-Duo Herbert Steinböck & Thomas Strobl hat aus dieser Verlegenheit ein Unterhaltungsprogramm gemacht: „Tralala". Und das beantwortet eindeutig Frank Zappas Frage: „Does Humor Belong in Music?"
Die beiden, die schon im Kabarett Simpl miteinander gespielt haben, singen, ohrwürmeln, schmalzen, trällern, jodeln und witzeln sich durch die ganze Musikgeschichte. Von Rossini bis zu Little Richards „A-wop-bop-a-loo-boop-a-lop-bop-bop!" in „Tutti-Frutti.
Von Koloraturen bis „Der Adler von der Schartenwand" der Kastelruther Spatzen. Oder „Bamboleo, Bambolea!"
Alle haben sie mit ironischen Textschlenkern auf der Schaufel – die Biederbubis, die Schlagerfuzzis und die Pop-Stars. Und natürlich ziehen sie Rainhard Fendrich durch den Kakao.
Die Melodien folgen Schlag auf Schlag, und bis man sie erkennt, sind sie auch oft schon wieder vorbei. Ein bisschen ist der mit Sketches und Purzelbäumen gespickte Abend, wie ein ausgeflippter Kindergeburtstag, nur für etwas ältere Kinder. Mit einem getanzten Feuerwerk, inspiriert von Mörbisch, als Zugabe. Nach zwei Stunden mit Späßen im Akkord hatten sich die Bauchmuskeln eine entspannende Nacht verdient.
-W.Rosenberger-
4 von 5 Wertungspunkten

Kronen Zeitung vom 19.4.2012
Fabelhafte Texthänger

Man kennt die Situation: Man beginnt lautstark bei einem Lied mitzusingen, nur um festzustellen, mehr als eine Zeile vom Text hat man nicht drauf. Es bleibt nichts anderes übrig, als den Texthänger mit einem lautstarken „Tralala" zu übertönen. Aus dieser Misere haben Herbert Steinböck und Thomas Strobl ein gleichnamiges Kabarett-Programm gebastelt, in dem sie klassische „Tralala"-Momente der Musikgeschichte präsentieren. Eingestreut in diese musikalischen Pointen erzählt das Duo aus seinem Alltag – den Freuden des Vater-Seins etwa, oder das Glück, das eine erfolgreiche Ehe bzw. Scheidung mit sich bringt. Obwohl es ihr erstes gemeinsames Programm ist, funktionieren Steinböck und Strobl ohne Makel. Hier haben zwei Männer ganz offensichtlich Spaß daran, miteinander Kabarett zu machen – und als Zuseher macht es großen Spaß, das zu sehen.
-CH-

Presse vom 17.11.2011
Einmal sehr ausgelassen, einmal sehr nachdenklich: Thomas M. Strobl singt mit Herbert Steinböck "Tralala"

Es ist schon wieder sieben Jahre her, dass sich das Kabarett-Duo Steinböck & Rudle nach sechs gemeinsamen Programmen in elf Jahren getrennt hat; im Guten, wie Gerold Rudle betont. Seither haben sich Herbert Steinböck und er natürlich weiterentwickelt.
Und trotzdem könnte man fast meinen, dass zwischen den beiden noch immer ein stilles Einverständnis herrscht. Denn beide haben - unabhängig voneinander und laut eigenen Aussagen nicht abgesprochen - soeben zeitgleich neue Programme auf die Bühne gebracht, die erstaunliche Parallelen aufweisen. Beide haben sich einen neuen Partner gesucht, der in beiden Fällen Musiker ist - Steinböck spielt mit seinem guten Freund Thomas M. Stobl, Rudle mit Markus Marageter -, und in beiden Programmen spielt nicht gesprochener Text, sondern die Musik die Hauptrolle.
Beim Inhalt gibt es dann aber doch einen Unterschied: Während Steinböck & Strobl in "Tralala" ausgesprochen ausgelassen über die Bühne wirbeln, legt Rudle mit Marageter sein vielleicht nachdenklichstes Programm vor: Er zieht über Bundeshymnen-Reformen her, widmet sich den täglichen Unbillen des Lebens und der Welt an sich, trägt mit seinem Sohn Timmy gemeinsam verfasste Gedichte vor - und lässt vor allem Marageter zeigen, dass der Pianist nicht bloß Begleitmusiker ist, sondern gleichberechtigter Partner und Tonkünstler in diesem Kabarett-Duo. Und ohne ihn wäre Rudles Gesang sicher unsicherer. So aber kommt seine Stimme, die in ihrem Timbre phasenweise schon fast an Wolfgang Ambros zu dessen bester Zeit erinnert, voll zur Geltung, auch wenn Rudle nicht immer alle Töne ganz sauber trifft. Das macht er eben mit Ausdruckstärke absolut wett. Marageter wiederum beweist seine Fähigkeiten als Klaviervirtuose und hat spätestens nach der ersten Einlage das Publikum auf seiner Seite. Und es ist letztlich der stillere Part, der dem Abend seinen Stempel aufdrückt.
So auch bei Strobl, der sich als kongenialer Partner für den Vollblutkomödianten Steinböck erweist. Kein Wunder, haben die beiden doch schon im Wiener Kabarett Simpl jahrelang miteinander gespielt. Jetzt trällern sie sich gemeinsam satirisch durch die Musikgeschichte, wobei sie vor allem alten Hadern neue Würze geben. Ein Riesenspaß.

NÖN vom 17.9.2012

Der St. Andrä-Wörderner, Herbert Steinböck & Thomas M. Strobl traten mit dem Programm "Tralala", Regie: Bernhard Murg im Musikschulsaal in St. Andrä-Wördern auf. Ist es Ihnen nicht auch schon so ergangen: Sie kennen die erste Zeile eines Liedes und dann... Wie ging's nur weiter... Im Zweifel einfach: Tralala... zum Beispiel „Strangers in the night"... oder die dritte Strophe der „Österr. Bundeshymne" und schon ging textmäßig nichts mehr. Die beiden Vollblutkomödianten gingen der Geschichte des Tralala auf den Grund. Der eine, Herbert Steinböck, elf Jahre aktiver Lehrer, Fünfzig plus, der andere, Thomas Michael Strobl, gelernter Musiker, zwölf Jahre mit „Jazz Gitti" künstlerisch unterwegs, fast noch ein Jugendlicher. Also zwei grundverschiedene Typen, die viel gemeinsam haben. So sind sie beide mit Leib und Seele Väter. Sie sangen, trällerten, jodelten und witzelten sich durch die Musikgeschichte. Die Melodien folgten Schlag auf Schlag, und bis man sie erkannte, waren sie auch schon wieder vorbei.
Otto Sibera